Zeit für den Medizinbuddha

Bhaisajyaguru ist ein Buddha der Heilung, zur Zeit rezitiere ich sehr gerne sein Mantra für mich und andere.

Der Medizinbuddha ist lapislazuliblau. Er sitzt im Lotossitz, hält in der Linken eine Schale mit Nektar, die Rechte formt das Mudra der Wunscherfüllung und hält einen Myrobalanezweig, ein Symbol für Heilung (tibetische Tradition). Er gelob­te die Heilung aller fühlenden Wesen von Krankheit sowie die Beseitigung der Ursa­chen: Gier, Hass und Unwissenheit. Er hütet die Medizin-Tantras in Tibet und ist die geistige Quelle der Medizin, gilt als König aller Heiler. Sein Mitgefühl beruht auf der Erkenntnis, dass es kein getrenntes Ich gibt. Er soll schon vor diesem Kalpa (Welt­zeitalter) gewirkt haben. Am Ende seines Wegs steht die Buddhaschaft.
(Quelle: Yogaeasy)

Bildquelle: AsianSpirit

Die drei Früchte des Myrobalan-Zweiges (Kirschpflaume) haben nach buddhistischem Glauben die Kraft, die drei inneren Gifte zu neutralisieren.

Arura=Himalaya-Olive, Indische Stachelbeere,
Kirschpflaume oder Rote Mirabelle? 😉
Abb.: Wikipedia

Herzsutra-Mantra

Stein aus Rügen, Baum in Borgholzhausen 🙂

Heute möchte ich auf das Herzsutra-Mantra „Teyata Om Gate Gate Paragate Parasamgate Bodhi Soha“ hinweisen.

Das Herz-Sutra oder Sutra der höchsten Weisheit wird auch als knappste Zusammenfassung der sogenannten Prajñāpāramitā-Literatur betrachtet, einer sechshundertbändigen Bearbeitung der Lehre Buddhas. Inhaltlich belehrt der Bodhisattva Avalokiteshvara den Shariputra über die transzendente spirituelle Erfahrung. Einer der Kernsätze dabei ist, in japanischer Aussprache der chinesischen Übersetzung: „Shiki soku ze kū, kū soku ze shiki“, oft wiedergegeben als „Form ist Leere, Leere ist Form“. Den Kernpunkt und die Essenz des Herz-Sutra stellt das Mantra dar.
Quelle: Wikipedia

Die Bedeutung der Silben:
GATE bedeutet „gegangen“, den Übergang vom Leiden zur Befreiung vom Leiden
PARA verstärkt GATE und bedeutet „bis zum anderen Ufer“, „den ganzen Weg“
GAM verstärkt GATE und bedeutet „alle Lebewesen“, „die gesamte Sangha“
BODHI bedeutet den erreichten Zustand von „Erleuchtung“ oder „Erwachen“
SVAHA bedeutet „Möge die Bedeutung des Mantras in meinem Herzen Wurzelnschlagen!“
Und die Einleitung:
TEYATA: Hab Acht, höre zu oder sieh hin
OM: Öffne dich für das, was jetzt folgt
Quelle: nach Thich Nhat Hanh

Und hier ein Beispiel, wie man es mir vermittelt hat:
https://www.youtube.com/watch?v=0PPjyqZXOb0&feature=youtu.be

Om Mani Padme Hum

Aus gegebenem Anlass werde ich mich ab jetzt um Mantras kümmern – ein Weg um sich in Corona-Zeiten zu stärken.
OM MANI PADME HUM ist wohl eines der stärksten Mantras. Es ist das Mantra des liebenden Mitgefühls. Dieses Mantra des Mitgefühls soll schon im 5. Jahrhundert nach Tibet gekommen sein. Du kannt es rezitieren um Mitgefühl und Liebe – auch und vor allem dir selbst gegenüber – auszudrücken und auf diesem Wege Heilung zu finden. Das Mantra ermächtigt uns, uns selbst und anderen zu vergeben, den Schmerz, den wir wissentlich oder unwissentlich verursacht haben. Durch das regelmäßige Rezitieren von Om Mani Padme Hum, tibetisch Om Mani Peme Hung, nimmst du die grundlegende Haltung des Mitgefühls an, im Buddhismus Avalokiteshvara genannt. Jede der sechs Silben spricht ein emotionales Muster an, von dem du dich befreien kannst:

Om        Ignoranz

Ma         Eifersucht

Ni           Arroganz

Pad        unstillbares Verlangen

Me         Furcht und Trägheit

Hum    Hass

Anstatt in deinen Emotionen wie Wut, Angst oder Verzweiflung zu versinken, kannst du regelmäßig Om Mani Padme Hum rezitieren. Bleibe beim rezitieren stets achtsam und lass jede Silbe ganz bewusst werden, egal ob du laut rezitierst oder still in Gedanken. Stell dir die Silben vor und spüre ihrem Klang nach.
Quelle: https://www.lotus-design.com/blog/blog/om-mani-padme-hum/

Zum Geburtstag des Dalai Lama habe ich dieses Mantra ja 1000x rezitiert 🙂

Erstaunlich:
Bereits in meinem newsletter aus dem Dezember 2015 ging ich mit den 10 Grundsätzen des Dalai Lama ins neue Jahr. Muss ich wohl noch üben …

Achja, hier noch ein Beispiel, wie das Mantra gesungen wird:
https://www.yogaeasy.de/videos/avalokiteshvara-mantra-om-mani-padme-hum

Der Dalai Lama hat Geburtstag

Am 6. Juli wurde der Dalai Lama 85 Jahre und hat sich als Geschenk erbeten, daß man 1000 mal das Mantra Om Mani Padme Hum rezitiert könne.
Es ist das Mantra des liebenden Mitgefühls, das dir den Weg zur Erleuchtung ebnen kann.

Über meine Zoom-Mantra-Gruppe bekam ich die Info und habe tatsächlich in eineinhalb Stunden 1000 mal das Mantra gesungen.

Meine Mala musste ich also 9x (=972) und noch ein Viertel der Gesamtlänge (=27) durchzählen plus noch eine Perle, dann waren es 1000


108 mal Mantra rezitieren

Meine Mala aus Rosenquarz, Andenopal, Mondstein und Howlith

Endlich ist es soweit. Nach Auswahl einer zu mir passenden Mala, das ist eine aus 108 Perlen bestehende Kette, die ich zur Meditation nutzen will, habe ich in einem geeigneten Online-Shop bestellt.

Nun muss ich noch ca. 2 Wochen warten, dann kann ich berichten ob die Mala zu mir spricht.